Zuschauen und diskutieren – nicht nur im Theater

Schon seit längerer Zeit beschäftigt mich die Frage von Stellungnahmen seitens unserer Redaktionsmitglieder zu politisch relevanten Themen immer wieder. Dabei steht jedoch nicht Parteipolitik im Vordergrund, sondern es geht uns vielmehr um Entwicklungen, über die wir diskutieren, weil sie unserer Meinung nach im gesamtpolitischen Konsens falsch beleuchtet werden. Ein Fall, der uns besonders am Herzen…

Neueste Artikel

Simon Mayer zum Interview bei European Cultural News

Keine Angst vor Kitsch

Simon Mayer erzählt über seine Motivation, das Thema Heimat und Volkstanz neu zu bearbeiten. Vor allem die “heilende” Wirkung empfindet er als wichtigen Aspekt des Volkstanzes.

Hinter dem Schleier (Foto: Martin Kupferblum)

Am Schlimmsten ist das Schweigenmüssen

Markus Kupferblum, einer jener Umtriebigen, die sich nie dem Mainstream anbiedern, setzte sich mit dem Thema des Islam und dem darin vertretenen Frauenbild auseinander. Schon eine ganze Zeit lang bevor „Chrarlie Hebdo“ allen ein Begriff wurde.

"Aladins Erkenntnis" von "Ich bin O.K." (c) Markus Spitzauer

Aladin und die Wunder seines Smartphones

Wie könnte die Geschichte von Aladin und seiner Wunderlampe heute erzählt werden? Der Verein „Ich bin O.K.“, der seit dem Jahr 1979 ein Bildungs- und Kulturangebot für Menschen mit und ohne Behinderung anbietet, präsentiert in seiner neuesten Produktion „Aladins Erkenntnis“ nicht nur die Geschichte von Aladin und seinem dienstbaren Geist Dschinn.

nathan der weise im dschungel wien

Du bist mit mir verwandt!

Kleine, aus Papier gefertigte Figuren, die sich zum Teil in ihre einzelnen Bestandteile auflösen, aber auch riesige, wie der gnadenlos nach Rache rufende Patriarch, der drohend an großen Stäben über die Bühne getragen wird, verleihen den einzelnen Charakteren ihre Gestalt.

Mirabella Dziruni

Go with the flow

Zwei Theaterstücke, ein Kurzfilm und eine Fotoausstellung. Mehr ist an einem Abend wohl nicht möglich. Der „Junge Salon“, ein Ableger des Salon5, schafft dies. „Go with the flow“ ist der Abend übertitelt und steht damit in krassem Gegensatz zum Gezeigten.

Sons of Sissy von Simon Mayer

Schnaderhüpfeln in der braunen, volksdümmlichen Soß

Vier Burschen – ein Vierxang. Zwei Geigen, eine Knopferlharmonika und ein Bass – eine typische Besetzung alpenländischer Volksmusik. So steigen Simon Mayer und seine Kompagnons Patric Redl, Manuel Wagner und Matteo Haitzmann in das neue Stück „Sons of Sissy“ ein.

Liebe und Krieg war im Dschungel Wien zu sehen

Paintball und Shakespeare

Die Inszenierung schafft es nicht wirklich, ihre moralisierende Komponente abzustreifen. Sie bietet allerdings durch ihre hohe Geschwindigkeit, einen gut dosierten Witz und einen Beatbox–Battle, den das Publikum mit Szenenapplaus belohnt, gute Unterhaltung.

"Heinrich der Fünfte" im Dschungel Wien (Foto: © Ani Antonova)

Krieg für Kinder

Visuell besticht die Inszenierung besonders durch den schlüssigen Einsatz der reduzierten Requisiten (Ausstattung: Vanessa Achilles-Broutin). Das Bühnenbild ist eine Abenteuerlandschaft aus beweglichen Bühnenteilen, die fantasievoll bespielt werden.
„Heinrich der Fünfte ist eine von insgesamt drei Shakespeare – Adaptionen am Dschungel Wien.

Gin Müller & Gorji Marzban : TRANS GENDER MOVES
(Copyright: Rupert Müller)

Wir sind keine Opfer, wir sind Sieger

Eine wunderbare visuelle Metapher für die Leichtigkeit des Seins, die sich doch die meisten Menschen, egal welchen Geschlechts, auf die ein oder andere Weise erst hart erkämpfen müssen.

Eszter Salamon im Tanzquartier Wien

Lass das Klopfen sein

Eszter Salamons Stück „Monument 0: Haunted by wars (1913-2013) präsentierte sich im Tanzquartier Wien als dunkles Stück Menschheitsgeschichte aber mit einem Fünkchen Hoffnung.

"Objects in the mirror ar closer than they appear" (Foto: nichttheater-ensemble)

Verdammt, es ist nicht mehr weit weg

Ein gelungener Abend, der dem Anspruch des nicht.Theater-Ensembles gerecht wird, ein zeitgenössisches Theater zu schaffen, das abseits von normalen Theaterräumen die Hierarchie zwischen den verschiedenen Wahrnehmungsebenen aufhebt.