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Wiener Festwochen
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Das eigene Leben ist kein Schauspiel
14 Mai 2013 8:27 | Keine KommentareDas eigene Leben ist kein Schauspiel, sondern Resultat seiner eigenen Fehltritte, mit denen es weiterhin zu leben gilt. Eine Flucht in die mediale Fiktion ist Fiktion. Zeitgenössisches Theater mit zeitgenössischen Medien kunstvoll in Szene gesetzt und ein Abend, bei dem Jatahy das Kunststück gelang, inhaltlich Schweres mit Leichtem so zu vermengen, dass beide Qualitäten nebeneinander Bestand haben.
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Fuck you mother!
12 Mai 2013 11:02 | Keine KommentareAngélica Liddell stößt in ihrer neuesten Produktion „Todo el cielo sobre la tierra“ (El sindrome de Wendy), zu Deutsch „Der ganze Himmel über der Erde (Das Wendy Syndrom) alle Mütter von ihrem vermeintlichen Thron, den sie qua der Geburt ihrer Kinder bestiegen haben, und ruft ihnen entgegen, dass es für sie keinen Grund gäbe, für sich einen „Dignitätszuschlag“ einzufordern.
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Join – oder lieber nicht!
09 Mai 2013 10:11 | Keine KommentareSelten gab es im Vorfeld einer Kulturproduktion eine so breit gefächerte Vorberichterstattung quer durch die österreichische Medienlandschaft. Das zeigt deutlich, dass die Macher von "Join" bravourös auf der Medienklaviatur zu spielen wissen. Das muss man Alfred Zellinger und Franz Koglmann zumindest neidlos anerkennen. Leider ist es nicht viel mehr, wofür den beiden Herren Anerkennungstribut gezollt werden müsste.
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Die Poesie des Destruktiven – eine subversive Kraft
18 Juni 2012 9:50 | Keine KommentareAngélica Liddell, spanische Autorin, Performerin, Schauspielerin mit Erfahrung im Kofferpacken für internationale Theaterfestivals, gastierte 3 Abende lang anlässlich der Wiener Festwochen im Tanzquartier. Mit im Gepäck hatte sie 7 Frauen. Darunter eine Ärztin für fachgerechtes Blutabnehmen auf der Bühne, das aus 6 Männern bestehende Orchester Solís (Mariachis) sowie den großartigen Pau de Nut, der nicht nur seinem Cello schöne Töne zu entlocken vermag, sondern sich darauf auch in verschiedenen Stimmlagen bis hin zum Countertenor selbst begleitet.
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Theater-Rätsel
11 Juni 2012 8:48 | Keine KommentareDas Publikum, das sich das neue Stück von Paulus Hochgatterer angesehen hat, verlässt das Theater mit Fragen über Fragen, auf die es keine Antworten bekommt. Uraufgeführt als Auftragswerk des Schauspielhauses in Wien, anlässlich der Wiener Festwochen, präsentiert der Autor in „Makulatur“ ein Beziehungsgeflecht von Menschen, welches sich im Laufe des Fortgangs der Geschichte als besonders raffiniert erweist.
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Theater
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Gott sei Dank sind wir reich!
16 Mai 2013 7:03 | Keine KommentareDas alteingesessene Theater Drachengasse ist einer dieser Orte, an dem man immer wieder exquisite Überraschungen dieser Art erleben kann. Leider nur noch bis 18. Mai ist die Produktion „Final Girls“ von Dominic Oley, der auch die Regie führt, zu sehen.
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Das eigene Leben ist kein Schauspiel
14 Mai 2013 8:27 | Keine KommentareDas eigene Leben ist kein Schauspiel, sondern Resultat seiner eigenen Fehltritte, mit denen es weiterhin zu leben gilt. Eine Flucht in die mediale Fiktion ist Fiktion. Zeitgenössisches Theater mit zeitgenössischen Medien kunstvoll in Szene gesetzt und ein Abend, bei dem Jatahy das Kunststück gelang, inhaltlich Schweres mit Leichtem so zu vermengen, dass beide Qualitäten nebeneinander Bestand haben.
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Fuck you mother!
12 Mai 2013 11:02 | Keine KommentareAngélica Liddell stößt in ihrer neuesten Produktion „Todo el cielo sobre la tierra“ (El sindrome de Wendy), zu Deutsch „Der ganze Himmel über der Erde (Das Wendy Syndrom) alle Mütter von ihrem vermeintlichen Thron, den sie qua der Geburt ihrer Kinder bestiegen haben, und ruft ihnen entgegen, dass es für sie keinen Grund gäbe, für sich einen „Dignitätszuschlag“ einzufordern.
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TANZ
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Ein Abend der Gegensätze
17 März 2013 8:08 | Keine KommentareFreitag den 15. und Samstag den 16. März trat ein international Bekannter der Tanzszene im Tanzquartier in Wien auf und erfüllte wohl alle Ansprüche. Saburo Teshigawara präsentierte mit der Gruppe Karas eine Neuauflage seines 1991 uraufgeführten Stückes und machte wieder einmal klar, warum er ein internationaler Star geworden ist.
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Liebespoesie ohne Worte
11 Februar 2013 11:51 | Keine KommentareEine minimalistische Bühne ohne jede Kulisse und ohne Videoproduktion. Nur der nackte Bühnenboden und schwarze, ihn einfassende Wände. Mehr braucht es nicht für das neue Stück von Raimund Hoghe.
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Die Zeit hat bei uns nur Urlaub gemacht
01 November 2012 6:36 | Keine KommentareIst es möglich, komplexe Ideen in einem Tanzstück auf die Bühne zu bringen, an dem viele kreative Köpfe beteiligt waren, ohne das sich ein einziger als Spiritus rector redlich hervortun darf?
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Konzert & Oper
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Join – oder lieber nicht!
09 Mai 2013 10:11 | Keine KommentareSelten gab es im Vorfeld einer Kulturproduktion eine so breit gefächerte Vorberichterstattung quer durch die österreichische Medienlandschaft. Das zeigt deutlich, dass die Macher von "Join" bravourös auf der Medienklaviatur zu spielen wissen. Das muss man Alfred Zellinger und Franz Koglmann zumindest neidlos anerkennen. Leider ist es nicht viel mehr, wofür den beiden Herren Anerkennungstribut gezollt werden müsste.
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Das späte Schulddenken
29 April 2013 10:24 | Keine KommentareDie beiden Aufführungen, Koproduktionen von netzzeit, Münchener Biennale, SESC São Paulo, Goethe Institut, ZKM Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Hutukara Associação Yanomami, Teatro Nacional de São Carlos (Lissabon) zeigen, was zeitgenössisches Musiktheater imstande ist zu leisten. Zwei sehenswerte Vorstellungen zum Nach-Denken, die dennoch ohne eine didaktische Holzhammermethode auskommen.
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Kons goes Party
25 April 2013 6:25 | Keine KommentareDas Konservatorium Wien veranstaltete am 19. April in den Tiefen des Konzerthauses im Rahmen der Konzertreihe „Im Loth“ eine vielstündige Party – und verschränkte dabei Jazz mit zeitgenössischer E-Musik, ohne Ohrwürmer des 20. Jahrhunderts dabei ganz außer Acht zu lassen. Die Tiefen des Konzerthauses bestehen nicht nur aus dem Berio-Saal, der an diesem Abend, auch dank kluger Bestuhlung, voll war, sondern auch der Bereich des Buffets im Kellerhalbstock verwandelte sich zeitweise in eine Klangbühne.
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Ausstellung & Künstler
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Museales und Aktuelles
23 Oktober 2012 9:27 | Keine KommentareNoch bis 28. Oktober ist in Wien die Ausstellungsreihe curated_by zu sehen. Sie ist das Ergebnis der Bemühungen von departure, der Kreativagentur der Stadt Wien, die dafūr insgesamt 22 Galerien gewinnen konnte. Wie schon berichtet, zeigen diese Arbeiten von internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die von 25 Kuratierenden in schlüssigen Ausstellungskonzepten zusammengeführt wurden.
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Kunst oder Leben
08 Oktober 2012 7:21 | Keine KommentareKunst oder Leben. Ästhetik und Biopolitik. Unter diesem Motto steht das diesjährige Galerienprojekt „curated_by“, das von „departure“, der Kreativagentur der Stadt Wien koordiniert und gefördert wird. Diesmal hat sich Eva Maria Stadler, eine ausgewiesene Expertin für zeitgenössische Kunst, als Chefkuratorin Gedanken über das Motto dieser dislozierten Mega-Ausstellung gemacht, in welcher 25 Kuratierende insgesamt 95 Kunstpositionen in 23 Wiener Galerien gebracht haben. Dabei hinterfragten die Künstlerinnen und Künstler in welchem Verhältnis Leben und Arbeit stehen und welchen Anteil die Kunst daran hat.
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curated by vienna – Ein einzigartiges Projekt
07 Oktober 2012 8:42 | Keine KommentareWir haben ein qualitativ sehr hochwertiges Fördersystem, das zeichnet Österreich und Wien aus. Das Interessante ist dabei, dass ganz gezielt Projekte gefördert werden, wie in diesem Fall ein Kooperationsprojekt von Galerien und Kurator_innen, und nicht mittels ein laues Gießkannensystems, bei dem es nie genug für alle gibt.
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Konzert Archiv
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Hallo Kunstgeschichte – komm doch mal auf die Bühne!
Artikel vom 13. November 2011 | Keine KommentareTableaux vivants nennt sich jene Produktion, die anlässlich von Wien Modern im Tanzquartier seine Uraufführung erlebte. Tableaux vivants – lebende Bilder also – in diesem kurzen Titel stecken mehrere Bedeutungsebenen.... -
Ein magischer Ort
Artikel vom 11. November 2011 | Keine KommentareIn einer Großstadt gibt es Orte, die eine gewisse Magie ausstrahlen. Gebäude, die wegen ihrer ungewöhnlichen Architektur markant den Ort bestimmen. Plätze, die raumgreifend agieren und die Menschen anziehen, Straßen,... -
Von meditativ bis explosiv – zeitgenössische Musik auf der Hochschaubahn
Artikel vom 7. November 2011 | Keine KommentareIm Semperdepot trat am 4.11. das Ensemble musikFabrik mit einem Programm auf, dass sich zwischen den beiden Polen der Meditation und höchster Spannung bewegte. Eines gleich vorweg: An diesem Abend... -
Tausend und eine Möglichkeit
Artikel vom 7. November 2011 | Keine KommentareAm 3. 11. spielte das RSO im großen Saal des Wiener Musikverein unter der kompetenten Leitung von Johannes Kalitzke. Und man könnte das Konzert in Anlehnung an die Erzählungen von... -
PHACE fasziniert mit neuen “alten” Klängen
Artikel vom 3. November 2011 | Keine KommentareAm 1. November stand das Ensemble PHACE unter der Leitung seines Dirigenten Simeon Pironkoff auf der Bühne des Berio-Saales im Konzerthaus in Wien. Werke von 5 Komponisten wurden gespielt, wobei... -
Präzise heißt nicht blutleer
Artikel vom 1. November 2011 | Keine KommentareDen Briten wird per se eine etwas noble Unterkühltheit im sozialen Umgang attestiert. Würde dies stimmen, müsste sich dies auch in den zeitgenössischen Kompositionen ausdrücken. Wie man aber am 31.... -
London meets Vienna – Klangspiegel
Artikel vom 30. Oktober 2011 | Keine KommentareIn der Brunnenpassage, mitten im wogenden und brodelnden Yppenplatzviertel, von dem aus sich die Brunnengasse erstreckt, in dem ein Marktstand nach dem anderen internationales Publikum zum Einkaufen anlockt, finden während... -
Von tiefsten Tiefen zu höchsten Höhen
Artikel vom 29. Oktober 2011 | Keine KommentareSpiegel I – VII, Friedrich Cerhas „opus magnum“, begonnen 1959/60 und 12 Jahre später erst fertiggestellt, eröffnete das diesjährige Festival Wien Modern im Wiener Konzerthaus. Unter der Leitung von Cornelius... -
Vom Menschsein
Artikel vom 22. März 2011 | Keine KommentareKurz vor Frühlingsbeginn standen große Gefühle am Programm des OPS, des Orchestre Philharmonique de Strasbourg. Mit der Aufführung des Stückes „in tempus praesens“ der russischen Ausnahmekomponistin Sofia Goubaidulina wurde ein... -
Diese Frau hat einen langen Atem!
Artikel vom 1. Februar 2011 | Keine KommentareAm 28. Januar erlebte Straßburg eine Jazzpremiere der besonderen Art. Das aus den USA stammende Indigo Trio unter der Leitung von Nicole Mitchell hatte zum ersten Mal den Franzosen Michel...









