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	<title>European Cultural News &#187; Kulinarium</title>
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	<description>Kunst - Kultur - Politik - Kulinarium aus Europe</description>
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		<title>Kommt ein Fischlein geflogen!</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 10:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Glücksphilosoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht nur Menschen, sondern auch Fische reisen um die Welt! Ein wunderbarer schlanker Branzino &#8211; zu Deutsch Wolfsbarsch – liegt vor mir auf dem Teller. Zwar lacht er mich nicht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nicht nur Menschen, sondern auch Fische reisen um die Welt!</em></p>
<p>Ein wunderbarer schlanker Branzino &#8211; zu Deutsch Wolfsbarsch – liegt vor mir auf dem Teller. Zwar lacht er mich nicht mehr an, das wäre von dem guten Tier wirklich zu viel verlangt, aber gerade in seinem letzten Stadium, frisch in Olivenöl gebraten, bereitet er mir allergrößte Freude. Dass ich ihn im Herzen von Österreich genießen kann, weitab von seiner Heimat, daran denke ich, während mir sein zartes und saftiges Fleisch auf der Zunge zergeht nur, weil ich bei seinem Erhalt wenige Stunden zuvor erfahren habe, wo er tatsächlich herkommt. Könnte er sprechen, er würde mir wahrscheinlich καλησπέρα! zurufen, so sagt man in Griechenland „Guten Abend!“ Denn die Gewässer vor dem sonnigen Land, in dem die Oliven reifen, waren seine Heimat. In seinen kühnsten Träumen hätte er nicht gedacht, einmal in Wien auf einem Teller zu landen; genauso wenig wie seine Kollegen aus dem Atlantik, dem Pazifischen oder Indischen Ozean, aus Vietnam, Spanien, Holland, Italien, Kanada usw. usw. Sie alle sind dank moderner Fangmethoden und einer ausgeklügelten Transportkette heute bei uns beinahe fangfrisch auch in einem Binnenland wie Österreich erhältlich. Was für unsere Großeltern noch schier undenkbar war, ist für Feinschmecker heute eine Selbstverständlichkeit geworden.</p>
<div id="attachment_4889" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2011/09/wolfsbarsch.jpg"><img class="size-medium wp-image-4889" title="wolfsbarsch" src="http://www.european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2011/09/wolfsbarsch-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Frische Fische aus dem Ausland schwimmen bei den Fischimporteuren in Wien auf Eis</p></div>
<p>Dafür sorgen Unternehmen wie „Royal Fisch“ mit Sitz am Grüngroßmarkt. Es sind erst wenige Jahre seit der Gründung der Firma vergangen und wohl der ausgezeichneten Qualität der Fische zuzuschreiben, dass das Unternehmen bereits nach so kurzer Zeit eine weitere Filiale, nämlich in Salzburg, eröffnen konnte. Am Standort in Wien betreten wir das Gebäude durch einen kleinen, fast unscheinbaren Eingang. Dass wir bei einem Fischgroßhändler gelandet sind, erkennen wir nur daran, dass in dem schmalen Gang, von welchem links und rechts einige Büros weggehen, große Karten hängen, auf denen wohl das gesamte Meeresgetier aufscheint, welches auf dieser Welt durch die Ozeane schwimmt. Nachdem wir uns durch eine in den menschenleeren Gang gerufene Begrüßung bemerkbar gemacht haben kommt auch schon ein junger Herr angelaufen, der uns staunend fragt, was wir denn eigentlich wollten. Da haben wir verstanden: Fische schauen, unsere ursprüngliche Idee, ist hier wohl nicht üblich. Und so erklären wir kurz und bündig, dass wir einen Bericht über einzelne Unternehmen des Großgrünmarktes schreiben wollen, um gleich darauf von einer lebhaften Dame in Empfang genommen zu werden. „Wenn der Fisch nicht schwimmen würde, hätten wir es leichter!“, mit diesen einleitenden, launigen Worten umschreibt „ Frau Uschi“ kurz und bündig den Problemkreis rund um den Fang. Ihr Familienname ist Itterspurger „aber meine Kunden kennen meist nur meinen Vornamen“ erklärt sie die in Österreich so gängige Namenskommunikation im Geschäftsleben. „Sie möchten sich sicher ein paar Notizen machen“ hat sie blitzschnell erfasst und begleitet uns in ihr Büro. Als ich noch einmal zaghaft nachfrage, ob wir denn in die Fischhalle selbst dürften, fällt sofort der Begriff HACCP – eine europaweit eingeführte Lebensmittelverordnung – die vom Erzeuger und Verarbeiter größtmögliche Transparenz im Umgang mit den Produkten vorschreibt, um jegliche Gesundheitsgefährdung auszuschließen. Diese Verordnung ist nicht nur schwer auszusprechen, sondern auch dafür verantwortlich, dass wir bei unserem Interviewtermin nicht, wie erhofft, in der großen Halle zwischen den frischen Fischen wandeln dürfen. „Dafür müssten Sie speziell ausgestattet und desinfiziert werden! Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, aber das sind die Vorschriften!“ werden wir von der Vollblutverkäuferin belehrt. Was bleibt uns anderes übrig, als einzusehen, dass unsere Schaulust im Dienste der allgemein zuträglichen Hygiene geopfert werden muss. Ein Fischgroßhandel ist schließlich nicht mit einem ruck zuck aufgestellten Marktstand im Hafen zu vergleichen, der schon nach wenigen Stunden abgebaut wird und so nicht der Gefahr ausgesetzt ist, verderblichen Fisch an seine Kunden zu verkaufen. Und so bleiben wir artig und brav im funktionell ausgestatteten Büro von Frau Uschi, bei dem wir auch die ein- oder andere Bestellung am Telefon live miterleben und mitbekommen, dass sie ihre Kunden schon nach den ersten gesprochenen Worten wiedererkennt und dementsprechend individuell begrüßt. „Manche Firmen arbeiten im Verkauf nur nach Zeit, das ist für mich nicht machbar. Meine Kunden wollen die persönliche Ansprache und erzählen mir schon das ein-oder andere Mal auch etwas Persönliches. Aber dabei fällt ihnen gleichzeitig auch ein, dass sie noch vergaßen, 1kg Krabben oder die eine oder andere Dose Kaviar mitzubestellen“ macht die energiegeladene Fischspezialistin klar, was ihre Kunden an ihr schätzen – und umgekehrt! Und dann bekommen wir auch erklärt, dass Ihre Kunden auch nicht vor Ort auf den Grüngroßmarkt kommen, um ihre Ware auszusuchen. „Ein Branzino bleibt ein Branzino, eine Forelle, eine Forelle. Was zählt, ist die gute Qualität und die Frische und die ist bei uns selbstverständlich. Deswegen kommen die Küchenchefs nicht zu uns, um die Ware auszusuchen, sondern bestellen ganz einfach per Telefon. Einmal wöchentlich erhalten unsere Kunden Listen mit den frischen Fängen, nach denen sie das Angebot auswählen können. Es kann schon einmal vorkommen, dass eine bestellte Lieferung ausfällt, wenn zum Beispiel ein Sturm das Auslaufen der Boote unmöglich gemacht hat.“ zeigt sie den „worst case“ auf, der zwar selten, aber dennoch vorkommt. Dann weiß zumindest der Küchenchef, der seine Order einige Tage zuvor aufgegeben hat, dass in gewissen Bereichen die Natur noch immer die Oberhand über seine Kochtöpfe hat. „Wir bestellen zweimal wöchentlich und erwarten dann die Lieferungen bei uns meist spät in der Nacht. Dann geht es für unsere Arbeiter in der Halle richtig los, denn wir richten die Fische genauso zu, wie es unsere Kunden möchten. Sie werden geschuppt und ausgenommen und auf Wunsch selbstverständlich auch filetiert“. Ein großes Service, das klarerweise kostet, die Köche aber von viel, viel Arbeit entlastet und somit gerne angenommen wird. Als wir im Unternehmen eintrudelten, waren nur mehr wenige Arbeiter in der Halle, die meisten von ihnen schon zuhause, kein Wunder, wenn ihr Arbeitsbeginn schon 10 Stunden zurück lag!<br />
Frau Uschi, die den Verkauf bei Royal Fisch leitet, ist eine jener Insiderinnen, die schon eine Woche oder noch länger im Vorhinein wissen, was auf den Speisekarten der eleganten Wiener Restaurants aufscheinen wird. Ab wann es wieder Muscheln gibt und ab wann damit zu rechnen ist, dass die frische Scholle wieder vom Menüplan verschwindet. Was wenige wissen &#8211; Fisch unterliegt ebenfalls einem saisonalen Angebot, das gewährleistet, dass die Jungbestände sich auswachsen können und deswegen gewisse Sorten nicht ganzjährig erhältlich sind, außer die Köchinnen und Köche greifen auf Tiefkühlware zurück. Wir erfahren, dass Österreicherinnen und Österreicher Garnelen, Makrelen und Lachs bevorzugen. Das erste und letztere wegen der leichten Zubereitung, währenddessen Makrelen vor allem an schönen Sommertagen als „Steckerlfisch“ an den Imbissbuden entlang der Donau und ihren Kanälen reißenden Absatz findet.<br />
Aber nicht nur die Launen der Natur halten für Fischgroßhändler Herausforderungen bereit. „Das Rauchverbot hat uns tatsächlich getroffen, denn Raucher sind gewöhnlich auch kulinarische Genießer und die sitzen länger am Tisch. Fischesser sind ebenfalls Genießer und so machen vor allem Lokale, die einen Raucherbereich haben, weiterhin guten Umsatz mit unseren Produkten, während bei anderen ein Einbruch merkbar war“. Dass das Gesetz des Rauchverbotes in den Gaststätten auch direkte Auswirkungen auf den Fischkonsum der Österreicherinnen und Österreicher hat – wer hätte das gedacht?! Aber Frau Uschi ist ein wahrer Informationsquell, was den Verkauf dieses edlen Produktes anbelangt. Fukushima, aber auch Umweltkatastrophen wie brennende Bohrinseln, bei denen tonnenweise Öl in die Meere strömte, ließen den Umsatz vor allem von heimischem Fisch in die Höhe schnellen. „Hier wissen die Kunden, was sie auf dem Teller haben und können sich hundertprozentig sicher sein, nicht mit Umweltbelastungen konfrontiert zu werden“ erklärt uns die Fachfrau weiter: „Viele Küchenchefs haben deswegen auch Fische aus dem Pazifischen oder Atlantischen Ozean ganz aus dem Programm genommen, da ersparen sie sich einfach viel an Erklärung und Überzeugungsarbeit“. So sieht man: Was des einen Leid ist des anderen Freud. Und so sind in Zeiten der allgemeinen Umweltverschmutzungen heimische Züchtungen wie Welse, Saiblinge, Forellen, Huchen, Hecht und Karpfen gefragt wie nie zuvor. Gut für inländische Fischhändler und für die Fischesserinnen und Fischesser, denn frischer als aus Österreich direkt kann kein anderer Fisch angeliefert werden.<br />
Obwohl das Unternehmen an eine große Zahl namhafter Restaurants frischen Fisch ausliefert – die Abnehmer erstrecken sich immerhin bis Budapest – wird dennoch auch dem allgemeinen Trend Rechnung getragen, der sich immer stärker an Conveniance-Produkten ausrichtet. Conveniance bedeutet schließlich nicht nur Bequemlichkeit für den Endkonsumenten, sondern auch für den Küchenchef selbst. Egal ob Fisch, Fleisch, Wurst, Gemüse oder Obst. Heutzutage gibt es kaum mehr einen Lebensmittelsektor, der von der Industrie nicht mit vorgefertigten Produkten beliefert wird.</p>
<div id="attachment_4891" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2011/09/Fisch22.jpg"><img class="size-medium wp-image-4891" title="SONY DSC" src="http://www.european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2011/09/Fisch22-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Alles was die See und das Meer so hergibt - Fischlegenden bei Royal Fisch (Foto: Susanna Eckhart)</p></div>
<p>Bei Royal Fisch kann man zwischen geräucherten und marinierten Fischen bis hin zu Kaviar alles bestellen, was der fischlüsterne Gaumen so wünscht, ohne zuvor stundenlang in der Küche stehen zu müssen. Obwohl es ein großer Irrtum ist, dass Fischzubereitung mit einer langen Kochzeit einhergehen würde. Ganz im Gegenteil – es gibt kaum ein anderes Lebensmittel, das sich so unkompliziert und schnell auf den Tisch bringen lässt wie frischer Fisch. „Nur leider können viele jüngere Leute heute gar nicht mehr kochen“ fügt Frau Uschi unserer Unterhaltung hinzu, die längst in die Feinheiten der Fischzubereitung abgeglitten ist. Wenn man nicht gerade mit so ausgefallenen Exoten wie einem Papageienfisch, einem Barramundi, Barracuda oder einem Mahi Mahi seine ersten Kocherfahrungen mit Fisch auslebt – steht einem stressfreien Koch- und anschließenden Verzehrgenuss überhaupt nichts im Wege. Und selbst bei den angegebenen Exoten benötigt man nicht mehr Kochkenntnisse; allerdings tut es den Nerven gut, wenn man schon das ein oder andere günstige Fischlein in der Pfanne herumgeschubst hat und weiß, wie sie zu behandeln sind, ohne dass man ständig an den eventuellen finanziellen Einsatz denken muss, der sich bei unsachgemäßer Behandlung der exklusiveren Ware plötzlich als eine Fehlinvestition herausstellen könnte.<br />
Da wir aber zum Glück über ausreichende Erfahrungen in der Fischzubereitung verfügen, war der uns nach dem Interview offerierte Branzino schließlich am Teller zuhause bei einer eingehenden Verkostung genauso umwerfend wie die Goldbrasse. Kurz in einem Butter-Ölgemisch auf beiden Seiten angebraten, zuvor hauchfein mit griffigem Mehl bestäubt – gerade soviel, dass sich ein feiner Schleier über die Fische gelegt hat, mundeten sie köstlich. Dazu gab es frischen Petersil und fein geschnittenen Knoblauch, nur kurz gemeinsam in Olivenöl angeschwitzt, und über die am Tisch filetierten Fische gegossen. Welch ein Genuss! Herzlichen Dank noch im Nachhinein! Die lebensfrohe Art von Frau Ittenspurger und ihr schier nicht enden wollender Informationsschatz hat uns sehr beeindruckt und Lust auf noch viel mehr Fisch gemacht. Vielleicht geht ja Frau Uschi demnächst auf Promotion-Tour, um den Fischkonsum in Österreich kräftig anzukurbeln. Gelingen würde es ihr auf Anhieb!<br />
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		<title>Die erste &#8220;Cookbookfair&#8221; in Paris</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 22:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Preiner</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2103" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2010/02/cookbookfair1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2103" title="cookbookfair" src="http://european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2010/02/cookbookfair1-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">Fröhliche Stimmung auf der Cookbookfair in Paris (C) Tiborphoto.com</p></div>
<p>Der Wunsch nach einem gesicherten, familiären Umfeld und der Verlust der traditionellen Wiedergabe von Wissen rund um das Kochen, lassen weltweit Menschen in den Buchhandlungen in die Kochbuchregale greifen.  Die Cookbookfair trug diesem Trend Rechnung und startete fulminant in ihre erste Auflage.Vom 12. bis 15. Februar 2010 fand die erste internationale Messe rund um Kochbücher im Kulturzentrum Centquatre in Paris statt. Kochbücher  bilden weltweit einen Markt, der expandiert und nicht, wie viele andere in der Krise, rückläufig reagiert.  „Wir haben uns Paris ausgesucht, weil es eine der romantischsten Städte der Welt ist. Dass in dieses Datum auch zufällig der Valentinstag fällt, ermöglicht es unseren Besuchern dieses Jahr auch,  hier gleichzeitig ein romantisches Wochenende erleben können“ erklärte Edouard Cointreau. Der Initiator der Messe, der väterlicherseits aus der gleichnamigen Likördynastie und mütterlicherseits von den Familien Frapin und Rémy Martin abstammt, ist auch Gründer des „Gourmand World Cookbook Awards“, der bereits seit 1995 alljährlich vergeben wird. Dieses Mal fand diese Veranstaltung zeitgleich mit der Messe am Eröffnungsabend statt. Edouard Cointreau hat mit seinem Team mit der „Cookbookfair“ aber nicht nur eine Buchmesse initiiert. Vielmehr war es ein groß angelegtes Event für die Sinne, bei dem Spaß, Genuss und Freude nicht zu kurz kommen sollten. Gewiss, das Herzstück bildeten die mehr als 200 Aussteller – Kochbuchverleger aus über 40 Ländern. Begleitend dazu jedoch konnte das Publikum aus einem umfangreichen Vortragsprogramm wählen oder sich bei den Live-Kochshows mit Kochstars aus aller Welt richtig Gusto holen.</p>
<div id="attachment_2098" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2010/02/cookingsession.jpg"><img class="size-medium wp-image-2098" title="cookingsession" src="http://european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2010/02/cookingsession-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kochshow mit Sébastien Gaudard und Francoise Bernard (c) Andrea Isker </p></div>
<p>Wie zum Beispiel bei der zu Herzen gehenden und gleichzeitig lehrreichen Performance von Sébastien Gaudard, der ein leichtes Mousse au chocolat zubereitete. Der lothringische Küchenchef hat gemeinsam mit Françoise Bernard, einer in Frankreich bekannten Kochbuchautorin, ein Buch gestaltet. „Le Meilleur des Desserts“ – zu Deutsch „Die besten Desserts“ in denen er auf die bewährten Rezepte von Frau Bernard zurückgreift, sie aber mit dem modernen Wissen und auch seinem Auge neu interpretiert. Während er das Mousse zubereitete, wurde er von Frau Bernard überrascht, die ihm erklärte, dass Sternanis, das er verwendete, in ihrer Jugend nicht als Gewürz, sondern als Medikament eingesetzt wurde.  Die beiden sind ein schönes Beispiel, wie heute über Kochbücher altes Wissen tradiert und in neuem Gewand präsentiert werden kann.  Der „Pentatholon“ – ein von argentinischen Winzern initiierter Weinparcours  - bei dem es ums Kennenlernen, Verkosten und Genießen, ganz ohne falsch verstandene Dünkel geht, war nur einer jener Höhepunkte, bei dem das Publikum mit allen Sinnen verwöhnt wurde. Mehr als 4000 kleine Köstlichkeiten wurden den Besuchern während der Messetage gereicht, die auch die  Möglichkeit hatten, an zahlreichen Fachvorträgen teilzunehmen.  „Schon bei der Eröffnung kamen weitaus mehr Besucherinnen und Besucher als wir dachten, sodass einige hundert von ihnen sogar kurz auf den Eintritt warten mussten“, zeigte sich die überraschte Pressechefin sehr zufrieden. Die voll ausgebuchte Messepremiere mit einem Publikumsandrang von über 3000 Besuchern zeigte, dass die Macher der„Cookbookfair“ den Trend rund ums Kochen richtig eingeschätzt haben.<br />
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		<title>Einkaufen als Kunst</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 21:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Preiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Begegnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarium]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute nehme ich mir einmal die Freiheit, meinen Kunstbegriff radikal zu erweitern. Es soll nicht die Rede sein von Bildern oder Skulpturen, nicht von Architektur oder Bühnenaufführungen. Heute möchte ich...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute  nehme ich mir einmal die Freiheit, meinen Kunstbegriff radikal zu erweitern. Es soll nicht die Rede sein von Bildern oder Skulpturen,  nicht von Architektur oder Bühnenaufführungen. Heute möchte ich einige Impressionen und Reflexionen über etwas anbieten, dass viele von uns tagtäglich, zumindest jedoch einmal pro Woche tun: Einkaufen. Wobei ich mich auf das Beschaffen von Lebensmitteln beschränken möchte. Das allein, will man es zur hohen Schule bringen,  schon eine Kunst darstellt.<a href="http://european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2008/04/wurstplatte1.jpg"><img style="border: 0px none " src="http://european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2008/04/wurstplatte-thumb1.jpg" border="0" alt="Wurstplatte" width="260" height="200" align="right" /></a></p>
<p>Ab in den Supermarkt, rein in die Einkaufswägen. Dabei noch munter mit den Verpackungen herumgeschmissen und zuhause dann lieblos liegengelassen, sorgfältiger weggestapelt oder gleich geöffnet und verzehrt &#8211; so sieht heutzutage die durchschnittliche Beschäftigung mit den Produkten aus, die uns unsere Lebenskraft und unseren Lebenssaft geben sollen.</p>
<p>Ist Ihnen dieser lieblose Umgang noch nie wirklich aufgefallen? Wenn nicht, dann beobachten Sie entweder sich selbst oder Ihre Mitmenschen im Supermarktkaufwahn. Zwar gibt es verschiedene Einkaufstypen &#8211; jene, die gezielt losmarschieren um das einzukaufen, was sie vorher schon auf einem Zettel niedergeschrieben haben oder sich im Kopf memorierten, oder jene, die nach Lust und Laune in die Regale greifen. Es gibt Menschen, die sich prinzipiell an den Sonderangeboten entlanghanteln und andere wieder, die in rauhen Mengen ihre Lieblingsprodukte kaufen &#8211; immer und immer wieder. Aber seltener kommt jene Spezies vor, die Päckchen aus Regalen holen, das Kleingedruckte aufmerksam lesen und &#8211; das Produkt dann wieder in das Regal zurückstellen.</p>
<p>Das sind jene, die entweder eine Lebensmittelallergie ihr Eigen nennen dürfen oder die noch gesund bewusst auf der Suche nach Inhaltsstoffen sind, die sie lieber nicht zu sich nehmen möchten. Dazu gehöre ich. Und darüber bin ich sehr froh. Allerdings hat diese Eigenschaft einen kleinen Haken: ist man damit nämlich ausgestattet, vermeidet man im Laufe der Zeit immer mehr den Gang in die großen Konsumtempel. Denn, obwohl die Regale prall gefüllt sind und die Ladeflächen ständig größer werden, schrumpft das Angebot an gesunden, naturbelassenen Lebens-Mitteln immer mehr.</p>
<p><a href="http://european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2008/04/kartoffel-pueree1.jpg"><img style="border: 0px none " src="http://european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2008/04/kartoffel-pueree-thumb1.jpg" border="0" alt="Kartoffelpüree aus der Packung" width="260" height="237" align="left" /></a>Wer glaubt, dass er sich mit einem Fruchtjoghurt einer der gängigen Marken aus dem Kühlregal einen gesunden Gefallen tut, dem sei angeraten, nur einmal bei diesen kleinen, vermeintlichen Leckereien auf die Inhaltsstoffe zu achten. Ganz zu schweigen von jenen Produkten, die als Fertiggerichte &#8211; egal ob im Kühlregal oder getrocknet und auf Wasserzugabe wartend &#8211; angeboten werden. Das laute Verlesen der Zutaten führt garantiert zu einigen Zungenbrechern, ob der chemisch langen Bezeichnungen einiger Inhaltsstoffe. Probieren Sie es ruhig selbst einmal.<span id="more-134"></span></p>
<p>Ehrlich gesagt, ich esse nichts, was ich nicht halbwegs aussprechen kann und wovon ich nicht weiß, was es überhaupt ist. Gerichte mit Nummern, wie jene, die Farbstoffe angeben, esse ich schon gar nicht und das Wort naturidentisch ist eines der größten Bluffwörter der letzten Jahre, das mir schon eine leichte Gastritis verursacht, wenn ich nur daran denke. Leider  &#8211; oder Gott sei Dank &#8211; habe ich kein Chemiestudium absolviert und bin deswegen nicht in der Lage, mir  jene Inhaltsstoffe zu erklären, die auf einem Päckchen Suppe angegeben sind, von so komplexen Mahlzeiten wie  asiatischen oder südamerikanischen Leckerbissen einmal ganz abgesehen. Obwohl viele Menschen aufgeklärt sind und darüber Bescheid wissen, dass sich ohne chemische Zusätze Lebensmittel nun einmal nur bedingt halten,  schalten die meisten bei deren Beschaffung jedoch offensichtlich ihren Verstand aus. Nach dem Motto &#8211; schnell, schnell rein und wieder raus &#8211; sowohl in den Supermarkt, als auch in den Magen &#8211; nehmen sie zu sich, was sie lieber nicht zu sich nehmen sollten.</p>
<p>Aber hier gibt es offenkundige Parallelen, was das Lebensmitteleinkaufen und den Kunstkonsum betreffen. Je mundgerechter präsentiert, je mehr beworben, umso erfolgreicher. Auf den Inhalt schauen oder diesen gar hinterfragen, ist für die meisten von uns pure Zeitverschwendung. Dass man sich mit solchen Konsumgewohnheiten aber auch um die herrlichsten Genüsse im Leben bringt, ist nur den Wenigsten bekannt. Wenn ich Kunst richtig verstehen möchte, dann genügt es nicht, sich der Sache oberflächlich zu nähern, sie zu konsumieren und wieder zu vergessen. &#8220;Kennertum&#8221; ist hier gefragt, und das ist nur zu erreichen, wenn ich tatsächlich auch viel &#8220;kenne&#8221;. Erst durch die intensive Auseinandersetzung mit einem Thema wird es mir möglich, Zusammenhänge zu erkennen und Verlgeiche zu stellen. Wie schön das Gefühl ist, im Laufe der Jahre immer tiefer in diese Kennerschaft einzutauchen, versteht nur, wer sich selbst auch einem bestimmten Thema lebenslang verschrieben hat. Egal ob in der Kunst oder in einer anderen Thematik. Kein Meister ist vom Himmel gefallen, und das gilt sowohl beim Einkauf und auch dem anschließenden Kochen, als auch in der Kunst.</p>
<p>Einkaufen, nach hoher Schule, bedeutet für mich, sich bewusst machen, was mir und meiner Familie gut tut, was die Jahreszeit gerade hergibt und was regionale Lebensmittelhändler und -erzeuger gerade anbieten. Nicht, welches Sonderangebot von den Lebensmittelriesen unter die Menschheit gebracht werden soll oder welche vermeintlichen diätischen Musts in Form von gesunden Produkten mit Vitamin- und Ballastzusatzstoffen mir in den Regalen und zuvor in der Printwerbung offeriert werden.  Vergleichbar ist dies auch mit einem sinnvollen Kunstgenuss. Dazu zähle ich nicht den Gang ins Kino zur Vorführung eines Hollywoodschinkens, dessen Produktionskosten eingespielt werden müssen oder der Besuch eines &#8220;Musicals&#8221;, welches über Jahre hinweg auf großen Bühnen einem großen Publikum vor Augen und Ohren gebracht wird. Gewiss, auch das kann ab und zu erbaulich wirken, aber es käme wohl niemandem in den Sinn, sich danach als &#8220;Kenner&#8221; der Materie zu titulieren. Das Angebot an Kunst ist heute jedoch &#8211; vergleichbar mit den Produkten auf dem Gebiet der Lebensmittel &#8211; so groß geworden, dass schon eine gehörige Portion Selektismus notwendig ist, um sich das herauszusuchen, womit man sich wirklich beschäftigen möchte. Genauso, wie es notwendig ist, eine Selektion von Kunstgenuss vorzunehmen, ohne restlos überfordert und übersättigt zu werden, ist es notwendig, sich bewusst zu machen, was man eigentlich isst und was einem gut tut und was nicht.</p>
<p><a href="http://european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2008/04/kartoffeln-im-korb1.jpg"><img style="border: 0px none " src="http://european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2008/04/kartoffeln-im-korb-thumb1.jpg" border="0" alt="Kartoffeln im Korb" width="262" height="342" align="left" /></a>Mein Nachbar betreibt einen kleinen Lebensmittelladen mit einer kleinen Auswahl an Bioobst und Gemüse, einer größeren Auswahl an Weißgebäck und einer noch größeren Auswahl an griechischen Vorspeisen. Er hat 7 Tage von 9.30 bis 21:30 geöffnet und arbeitet, abwechselnd mit seinem Sohn, im Zweischichtbetrieb. Wie herrlich, am Sonntag für einen ungeplanten Brunch rasch kleine Köstlichkeiten von ihm zu holen, abends noch schnell eine Schachtel Eier und Milch, oder was immer gerade im Haushalt ausgegangen ist. Bewusst lasse ich das eine oder andere im Supermarkt, so der mich überhaupt zu Gesicht bekommt, liegen, um meinen Nachbarn durch einen Einkauf zu unterstützen. Denn wenn ich es nicht mache, und viele andere auch nicht, dann wird es ihn bald nicht mehr geben &#8211; und mit der Schließung seines kleinen Ladens würde auch ein riesiges Stück Lebensqualität wegfallen.</p>
<p>Samstags geht es auf den Wochenmarkt, auf einen von zweien in meiner Stadt. Auf den wesentlich kleineren, überschaubareren, da er nur regionale und Bioprodukte anbietet. Vielmehr nicht &#8220;er&#8221; sondern die Erzeuger derselben, direkt ab Hof, sozusagen. Es ist schön zu sehen, wie sich ein altes 68er-Kollektiv mit der Produktion von Vollkornbrot offensichtlich große Mühe gibt und den ultimativen Erfolg dennoch mit seiner Schaf- und Ziegenkäseproduktion einfährt. Es ist schön zu sehen, wie Äpfel im Laufe einer Saison immer kleiner und schrumpliger werden, sind sie doch nicht chemisch behandelt und gelagert, sondern dürfen ruhig ihrem natürlichen Ende entgegenwelken. Es tut gut mitzubekommen, wie die Menschen, die kleine Anbauflächen betreiben, von ihren Produkten leben können, stolz auf diese sind und fröhlich ihre Stammkundschaft begrüßen, sich nach dem Befinden erkundigen oder einfach über das Wetter herziehen, das ohnehin nie passt.</p>
<p>Die so angebotenen Produkte sind Lebens-mittel im wahrsten Sinne des Wortes. Sie ermöglichen das Leben jener, die sich um deren Anbau und Produktion kümmern und sie spenden Leben jenen, welche sie verzehren. Es stimmt schlichtweg nicht, dass sich Menschen mit einem kleinen Portemonnaie diese Produkte nicht leisten könnten. Auch mein Portemonnaie ist nicht prall gefüllt, aber ich laufe zu Fuß einkaufen, mit meinem kleinen Einkaufswagen, den ich hinter mir herziehe und brauche so weder Auto noch dazugehöriges Benzin. Ich kaufe nur soviel ein, wie mein Mann und ich, oder gegebenenfalls unser Besuch, innerhalb der nächsten Tage verzehren können, und ich verarbeite alle Lebensmittel in meiner Küche selbst, und, schenke ich den Bekochten Glauben, das auch sehr gut. Ich brauche für meinen Mann und mich am Tag im Schnitt 10 Euro für Lebensmittel und bestreite damit Frühstück, Mittag- und Abendessen. (Feiertage ausgenommen, da gönnen wir uns öfter teurere Produkte) Was ich hier nicht einrechne, ist die Zeit der Lebensmittelbeschaffung und jene des Kochens. Aber das machen die anderen auch nicht.</p>
<p>Mittlerweilen ist es schon so weit gekommen, dass die nächste Generation, also meine Kinder und meine Nichten und Neffen uns liebend gerne besuchen, alleine wegen des frisch gekochten Essens. Das freut mich zwar riesig, lässt aber auch Rückschlüsse zu, was sie sonst tagtäglich zu sich nehmen. Da ich der Meinung bin, dass Erwachsene und ältere Menschen Vorbild für die Jugend sein sollten, nehme ich auch alle immer zu meinen Einkaufstouren mit. Zu Fuß, oder mit der Straßenbahn, versteht sich. Tratsche mit den Händlerinnen und Händlern, frage nach bestimmten Zutaten die ich nicht sehe, die man mir aber fast immer gerne besorgt, verändere ad hoc den Kochplan für die kommenden Tage, wenn es etwas Frisches gibt, das gerade im Überfluss angeboten wird, oder auch etwas ganz Besonderes, dass nur alle heiligen Zeiten einmal den Weg zum Verkaufsstand findet, und freue mich dann zuhause über die Maßen, all die frischen Lebensmittel auszupacken, noch einmal zu begutachten und je nach Anforderung dann zu verstauen. Dass meine jungen Begleiterinnen und Begleiter sich das eine oder andere aussuchen und mitnehmen dürfen, das sie verlockend anlacht, versteht sich von selbst. Ich kann Ihnen meine Freude an diesem Geschehen ja nur dann vermitteln, wenn sie selbst auch Freude daran haben.</p>
<p><a href="http://european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2008/04/nudeln51.jpg"><img style="border: 0px none " src="http://european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2008/04/nudeln5-thumb1.jpg" border="0" alt="Nudeln" width="260" height="200" align="left" /></a> Es ist zur Kunst geworden, das bewusste Einkaufen. So wie es eine Kunst ist, Gerichte auf das Köstlichste zuzubereiten. So wie es eine Kunst ist, Achtung vor der Arbeit all jener zu haben, die sich mit der Produktion beschäftigen. Es ist zur Kunst geworden, mit dem kleinen Lebensmittelhändler von Nebenan einen kurzen Tratsch zu halten, so wie es zur Kunst geworden ist, bewusst auf eine<a href="http://european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2008/04/basilikum-und-tomaten11.jpg"><img style="border: 0px none " src="http://european-cultural-news.com/wp-content/uploads/2008/04/basilikum-und-tomaten1-thumb1.jpg" border="0" alt="Basilikum und Tomaten" width="260" height="200" align="right" /></a> supergünstige Großpackung Karotten zu verzichten und lieber nur zwei Stück beim Biohändler einzukaufen, die zwar teurer sind, dafür aber im Kühlschrank auch nicht vergammeln, ob der Übermenge. Es ist eine Kunst, Vielfalt auf den Tisch zu bringen und sich und den Seinen damit eine Freude zu bereiten. Und Kunst tut mir immer gut &#8211; egal in welcher Form und ich glaube, nicht nur mir.<br />
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<br /><div class="g-plusone" data-href="http://www.european-cultural-news.com/einkaufen-als-kunst/134/"  size="medium"   ></div>]]></content:encoded>
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