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	<title>Kommentare zu: Einkaufen als Kunst</title>
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	<description>Kunst - Kultur - Politik - Kulinarium aus Europe</description>
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		<title>Von: Michaela Preiner</title>
		<link>http://www.european-cultural-news.com/einkaufen-als-kunst/134/#comment-20</link>
		<dc:creator>Michaela Preiner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 21:08:04 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Monika! Einen herzlichen Gruß nach Marokko. Auch wenn es schwierig ist, nicht mit dem Strom zu schwimmen und sich als Exot zu fühlen - das Leben ist ein schöneres und freieres und - gesünderes, wenn man an das Essen denkt. Ich feue mich, dass meine Gedanken auch in so weiter Entfernung Resonanz finden und wünsche Dir weiterhin viel Spaß beim kunstvollen Einkaufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Monika! Einen herzlichen Gruß nach Marokko. Auch wenn es schwierig ist, nicht mit dem Strom zu schwimmen und sich als Exot zu fühlen &#8211; das Leben ist ein schöneres und freieres und &#8211; gesünderes, wenn man an das Essen denkt. Ich feue mich, dass meine Gedanken auch in so weiter Entfernung Resonanz finden und wünsche Dir weiterhin viel Spaß beim kunstvollen Einkaufen.</p>
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		<title>Von: Monika</title>
		<link>http://www.european-cultural-news.com/einkaufen-als-kunst/134/#comment-19</link>
		<dc:creator>Monika</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 11:58:36 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Michaela,

schön, dass ich deinen Artikel beim Stöbern gefunden habe. Ich betrachtete mich als Exot, weil ich nur natürliche Produkte zum Essen verwende... Es gibt also doch noch mehr &quot;Kunstesser&quot; auf unserem schönen Planeten. Die Kunst mit heimischen Produkten, ein schmackhaftes Mahl zu zelebrieren ist für mich ein  Bedürfnis geworden. Darum lebe ich temporär in Marokko. Dort gehe ich zum Souk, fasse das Obst und das Gemüse an, um die Qualität zu prüfen. Lege das ausgewählte in eine Schlüssel und reiche es dem Bauern. Ein paar arabische Floskeln, frage nach dem Preis und bin glücklich. Die Kunst mit Augen, Nase und den Hände das Nahrungsmittel auszuwählen, ist ein sinnliches Bedürfnis für mich geworden. Leider kommt die Lebensmittelindustrie in Siebenmeilenstiefeln zum Mahgreb. Tütensuppen und Konsorten stapeln sich im Supermarkt. Ich werde aber weiterhin zu &quot;meinen&quot; kleinen hanouts einkaufen gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Michaela,</p>
<p>schön, dass ich deinen Artikel beim Stöbern gefunden habe. Ich betrachtete mich als Exot, weil ich nur natürliche Produkte zum Essen verwende&#8230; Es gibt also doch noch mehr &#8220;Kunstesser&#8221; auf unserem schönen Planeten. Die Kunst mit heimischen Produkten, ein schmackhaftes Mahl zu zelebrieren ist für mich ein  Bedürfnis geworden. Darum lebe ich temporär in Marokko. Dort gehe ich zum Souk, fasse das Obst und das Gemüse an, um die Qualität zu prüfen. Lege das ausgewählte in eine Schlüssel und reiche es dem Bauern. Ein paar arabische Floskeln, frage nach dem Preis und bin glücklich. Die Kunst mit Augen, Nase und den Hände das Nahrungsmittel auszuwählen, ist ein sinnliches Bedürfnis für mich geworden. Leider kommt die Lebensmittelindustrie in Siebenmeilenstiefeln zum Mahgreb. Tütensuppen und Konsorten stapeln sich im Supermarkt. Ich werde aber weiterhin zu &#8220;meinen&#8221; kleinen hanouts einkaufen gehen.</p>
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		<title>Von: Valentina</title>
		<link>http://www.european-cultural-news.com/einkaufen-als-kunst/134/#comment-18</link>
		<dc:creator>Valentina</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 21:11:22 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist interessant. Ich habe vor 1-2 Jahren den dokumentarischen Roman von Michael Booth - Sacre Cordon Bleu gelesen. Er widmet sich sehr ausgiebig der Frage, warum sich Bio in Frankreich nicht durchsetzt, obgleich der Einsatz von Pestiziden im europäischen Vergleich spitze ist usw. --- Indien - unglaublich!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist interessant. Ich habe vor 1-2 Jahren den dokumentarischen Roman von Michael Booth &#8211; Sacre Cordon Bleu gelesen. Er widmet sich sehr ausgiebig der Frage, warum sich Bio in Frankreich nicht durchsetzt, obgleich der Einsatz von Pestiziden im europäischen Vergleich spitze ist usw. &#8212; Indien &#8211; unglaublich!</p>
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		<title>Von: Michaela Preiner</title>
		<link>http://www.european-cultural-news.com/einkaufen-als-kunst/134/#comment-17</link>
		<dc:creator>Michaela Preiner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 09:55:51 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Valentina, danke für deinen Kommentar und das Lob! ;) Ich habe heute morgen einen Artikel über das Milchangebot in Frankreich gelesen und war entsetzt. Nur mehr 1% kommt von Kühen, die biologisch gehalten werden. Und der größte Milchlieferant der Welt ist Indien. Nur - davon steht auf keiner Packung etwas. Hier ist es tatsächlich eine Kunst, sich noch köstlich und gesund zu ernähren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Valentina, danke für deinen Kommentar und das Lob! <img src='http://www.european-cultural-news.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich habe heute morgen einen Artikel über das Milchangebot in Frankreich gelesen und war entsetzt. Nur mehr 1% kommt von Kühen, die biologisch gehalten werden. Und der größte Milchlieferant der Welt ist Indien. Nur &#8211; davon steht auf keiner Packung etwas. Hier ist es tatsächlich eine Kunst, sich noch köstlich und gesund zu ernähren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Valentina</title>
		<link>http://www.european-cultural-news.com/einkaufen-als-kunst/134/#comment-16</link>
		<dc:creator>Valentina</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 08:55:39 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Michaela, ich finde Deinen Vergleich sehr spannend und treffend. Beim Kochen spricht man von Kochkunst. Diese Anerkennung, ist ohne weiteres in heutiger Zeit auf das Einkaufen übertragbar - da stimme ich Dir voll und ganz zu. Vor allem eben auch, da sich die Rahmenbedingungen des Warenangebots so dermaßen verändert haben, dass es ein Anlass ist, das Einkaufen neu zu bewerten. Und auch weil es  ebenso wichtig ist wie das Kochen: Gerade bei dem Homecooking, einer Küche, die mit weniger Zutaten auskommt, offenbart sich die Qualität besonders stark. Da gibt es weniger Gewürze und vor allem Glutamat, die über mäßige Qualität hinwegtäuscht. 
 
Schöner Artikel von Dir! Dankeschön! (Twittere ich gleich mal!)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Michaela, ich finde Deinen Vergleich sehr spannend und treffend. Beim Kochen spricht man von Kochkunst. Diese Anerkennung, ist ohne weiteres in heutiger Zeit auf das Einkaufen übertragbar &#8211; da stimme ich Dir voll und ganz zu. Vor allem eben auch, da sich die Rahmenbedingungen des Warenangebots so dermaßen verändert haben, dass es ein Anlass ist, das Einkaufen neu zu bewerten. Und auch weil es  ebenso wichtig ist wie das Kochen: Gerade bei dem Homecooking, einer Küche, die mit weniger Zutaten auskommt, offenbart sich die Qualität besonders stark. Da gibt es weniger Gewürze und vor allem Glutamat, die über mäßige Qualität hinwegtäuscht. </p>
<p>Schöner Artikel von Dir! Dankeschön! (Twittere ich gleich mal!)</p>
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		<title>Von: Karin</title>
		<link>http://www.european-cultural-news.com/einkaufen-als-kunst/134/#comment-15</link>
		<dc:creator>Karin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 08:19:46 +0000</pubDate>
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		<description>Bonjour,

Was die Esskultur betrifft, so bin ich sicher, dass wir darüber stundenlang diskutieren könnten. 
Während die ersten Menschen noch aßen, weil sie sich ernähren mussten, so hat sich das wohl radikal geändert. Das Essen als Ersatz für Liebe und Aufmerksamkeit ist einer der hervorragendsten Faktoren in unserer Zeit. Entscheidungen treffen wir ja oft  &quot;aus dem Bauch&quot; heraus. Essen hält &quot;Leib und Seele&quot; zusammen. Manche Menschen haben Essstörungen. 
Nach dem  Zweiten Weltkrieg gab es kaum fettleibige Menschen. Wenn ich Milch beim Milchmann holen sollte, so nahm ich die Milchkanne. Keine Plastikflasche, kein Auto für Transport. Die Milch kam auch aus der Region. 
Heute weiß ich, dass Büsumer Krabben nach Hamburg kommen, von wo sie nach Marokko fliegen, gepult werden und zurückfliegen. Niemand will sie mehr pulen, oder doch? Also fliegen die Krabben nach Marokko, weil sonst die Nebenkosten für Pul-Jobs viel zu hoch wären. Ja, Leute, erklärt mir doch mal, warum die Krabben trotz Marokko noch so teuer sind? Wir könnten also Jobs schaffen. 

Ich komme nochmal auf die Nachkriegsjahre zurück. Hähnchen war ein Sonntagsgericht. Bonbons kauften wir in einem Paket mit &quot;5 Stück&quot;. Unser Spielzeug war einfach: Puppen für Mädchen und Fußball für Jungs. 

Ohne in Nostalgie verfallen zu wollen, Irgendwie fehlt mir die Einfachheit der Dinge.

Herzliche Grüße,

Karin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bonjour,</p>
<p>Was die Esskultur betrifft, so bin ich sicher, dass wir darüber stundenlang diskutieren könnten.<br />
Während die ersten Menschen noch aßen, weil sie sich ernähren mussten, so hat sich das wohl radikal geändert. Das Essen als Ersatz für Liebe und Aufmerksamkeit ist einer der hervorragendsten Faktoren in unserer Zeit. Entscheidungen treffen wir ja oft  &#8220;aus dem Bauch&#8221; heraus. Essen hält &#8220;Leib und Seele&#8221; zusammen. Manche Menschen haben Essstörungen.<br />
Nach dem  Zweiten Weltkrieg gab es kaum fettleibige Menschen. Wenn ich Milch beim Milchmann holen sollte, so nahm ich die Milchkanne. Keine Plastikflasche, kein Auto für Transport. Die Milch kam auch aus der Region.<br />
Heute weiß ich, dass Büsumer Krabben nach Hamburg kommen, von wo sie nach Marokko fliegen, gepult werden und zurückfliegen. Niemand will sie mehr pulen, oder doch? Also fliegen die Krabben nach Marokko, weil sonst die Nebenkosten für Pul-Jobs viel zu hoch wären. Ja, Leute, erklärt mir doch mal, warum die Krabben trotz Marokko noch so teuer sind? Wir könnten also Jobs schaffen. </p>
<p>Ich komme nochmal auf die Nachkriegsjahre zurück. Hähnchen war ein Sonntagsgericht. Bonbons kauften wir in einem Paket mit &#8220;5 Stück&#8221;. Unser Spielzeug war einfach: Puppen für Mädchen und Fußball für Jungs. </p>
<p>Ohne in Nostalgie verfallen zu wollen, Irgendwie fehlt mir die Einfachheit der Dinge.</p>
<p>Herzliche Grüße,</p>
<p>Karin</p>
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