Musica feiert den musikalischen Ungehorsam

Festival Musica Strasbourg (21.09 - 09.10.2010)

40 Veranstaltungen – 65 Komponisten – 113 Werke

37 Uraufführungen und französische Erstaufführungen

(21.09.2010 – 9.10.2010)

Seit seiner Gründung hat Musica stets das große Abenteuer der neuen musikalischen Ausdrucksformen des XX. und XXI. Jahrhunderts erforscht, indem einem breiten Publikum die Möglichkeit geboten wurde, die markantesten zeitgenössischen Werke (neu) zu hören und die aktuellste Tonschöpfung zu entdecken. Indem das Erworbene und das Künftige assoziiert, die verschiedenen Ästhetikformen konfrontiert wurden, hat Musica ein Herbstfest ins Leben gerufen, eine Reihe von Events nach der Sommerpause, das jedes Jahr in Straßburg ein neugieriges und begeistertes Publikum um die Komponisten und deren Interpreten versammelt.

Auch das Festival 2010 bleibt diesen Prinzipien treu: mit etwa vierzig Veranstaltungen, ca. einhundert Werken, davon ein drittel Uraufführungen und Französische Erstaufführungen, sowie mehr als fünfzig Komponisten. Wenn auch Xenakis und Zimmermann unsere großen Referenzen sind, so sind Peter Eötvös und Michael Jarrell unsere Meilensteine. Oscar Bianchi ist der Hauptvertreter einer neuen Generation, die – mit Johannes Maria Staud, Aureliano Cattaneo, Raphaël Cendo oder Yann Robin – bereits seine Ältesten auf den Kopf stellt. Mit fünf Sinfonieorchestern, einer Oper, einem Musiktheater und Kino sowie den besten Ensembles und zahlreichen Solisten gestaltet das Festival eine breite Landschaft der heutigen Musik. (Text: Festival Musica)

Das detaillierte Programm können Sie hier downloaden:  Detailliertes Progamm Festival Musica

Hier finden Sie die Rezensionen auf European Cultural News: http://european-cultural-news.com/category/festival-musica-2010/


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Über Politikbeobachter

Seit fast 30 Jahren beobachte ich das politische Geschehen und lebte in mehreren Städten Europas und bezeichne mich deshalb auch als Europäer mit deutschen Wurzeln. Der Politikbeobachter wird auf dieser Seite immer wieder seine Sicht der Dinge zum Thema Kultur- und Gesellschaftspolitik subjektiv und absolut unausgewogen zur Diskussion stellen. Auch die großen Trends in Politik und Gesellschaft werden hier mit spitzer Feder kommentiert. Dabei kommt mir meine Zeit als freier Journalist im Europaparlament zugute.