“Ode maritime” am TNS in Straßburg.
Ode maritime ist ein lyrisches und stürmisches Gedicht, das einen mit seinem Hauch von Freiheit und mit der Erschütterung aller Sinnesgrenzen in einem Empfindungswirbel benommen macht. Ausgehend von einem in die Ferne ziehenden Schiff erwacht nicht nur die Begeisterung der großen Forschungsreisen wieder, sondern auch die Erinnerung an die Massaker, Vergewaltigungen, der Opfer und der Henker.
Claude Régy, der die größten Autoren des 20. Jahrhunderts hat entdecken lassen, vertraut dieses Gedicht Jean-Quentin Châtelain an, den er so beschreibt: „Empfindliche Zerbrechlichkeit und titanische Kräfte. Eine Virtuosität und eine Aufgeschlossenheit fürs Unendliche.“ (Text: TNS)
