4 Jahren ago

Die fröhliche Perspektivenlosigkeit

„Das Prinzip Meese“ ist alles andere als ein den Kulturbetrieb und seine Protagonisten kritisierendes oder erläuterndes Stück, wie man vielleicht fälschlicherweise dem Titel entnehmen könnte. Vielmehr bietet es ein Feuerwerk an sprachlichen Eskapaden, das auch das noch so langweiligste und anödendste Hartz-4-Leben mit geistreichem Humor aufpeppt und so beinahe lustvoll erscheinen lässt.

Wie oder was schreibt man über ein Stück, das schon mehrfach im Netz gut rezensiert wurde? Lässt man es fallen und denkt sich – nö, nachschreiben mag ich nich!
Oder stellt man sich der Herausforderung? Angesichts des fulminanten Theaterabends, den Oliver Kluck mit seinem Stück „Das Prinzip Meese“ dem Wiener Publikum im Schauspielhaus  bescherte, wäre es jedoch beinahe beleidigend, nicht doch noch seinen eigenen Senf dazuzugeben und dabei gleichzeitig für eine weitere Netzverbreitung zu sorgen.
Und verdient hat er es sich ja. Der Autor, Jahrgang 1980, der mittlerweile im deutschsprachigen Raum mehrfach für Furore sorgte. Und den Österreich offenbar ganz besonders liebt. Das Schauspielhaus in Graz hat ihn für die Spielzeit 2011/12 gleich für 3 Stücke verpflichtet,
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